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Es ist getan 29T

Die vielen Stunden des Vorbereitens haben sich gelohnt. Das Dorffest 2010 ist Geschichte und das Org-Kom. ist zufrieden. Noch ein paar Stunden aufräumen und kaum einer ahnt das hier mal ein Zelt mit Tischen und Bänken gestanden hat. Jetzt erstmal Schlaf nachholen, soll zwar rein medizinisch nicht gehen, klappt aber, habe gestern für 2 Nächte geschlafen und war immer noch müde.
Es war aber schön, ist auch die Meinung vieler Besucher. Man trifft sich mal, schwatzt ein wenig über die alten Zeiten, erfährt Neuigkeiten, eben halt Klatsch und Tratsch auf gehobenen Niveau. Die Kinder hatten Spaß mit der Feuerwehr, Hüpfburg und Marionettentheater, die Erwachsenen beim Mistgabeldart, Kegeln und Bierfassweitwurf, welches natürlich vorsorglich geleert wurde, um die Aufgabe etwas einfacher zu machen. Fast 9 m für den Erstplazierten hört sich zwar wenig an, aber probiert es selber mal. Ich schleuderte das Fass gefühlte 20 m weit, hat aber nicht für die ersten Plätze gereicht. Und mein Leasinghahn krähte in diesem Jahr tatsächlich ein paar mal, so dass ich nicht bei der Verlosung des Beils mitmachen musste (siehe dazu Beitrag Dorffest 2008) aber mehr auch nicht.

Heute LR aufgeschlagen. Steht geschrieben “Müde Männer machen mächtig Party.” Habe umgeblättert, weil nicht von Interesse. Von Anderen erst erfahren, dass der Michael Sagorny (Autor) uns gemeint hat. Habe gleich die Beesdauer Feuerwehr  angerufen und gefragt ob sie gemeint sein könnten. Haben mich aber nicht verstanden, waren noch zu müde. Aber eine Jacke wurde vermisst. Haben wir auch unschwer finden können, da solch “kleine” Kleidergrößen bei uns in der Feuerwehr nicht getragen werden, sind halt richtige Männer. Auf diesem Wege ein herzliches “Gut Wehr” nach Beesdau, danke fürs kommen und bis bald bei Euch. Und Herr Sagorny, wenn Sie mich schon zitieren “L. (49) sagte” habe doch gesagt “L. (29T) schreiben, hört sich besser an! Auf Grund dieser schamlosen Offenlegung meines Alters, werde ich die LR um einen Zuschuss zu meier Geburtstagsfeier (29U) bitten.

Bis zum nächsten Jahr

Euer BGL

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Goßmar erwartet seine Gäste

Hallo Rest der Welt. Schon gehört, pünktlich zu unserem Dorffest 19./20.06.2010 wird der Sommer ausbrechen. Das hoffen zumindestens alle Beteiligten vom Orgkom. Das Unwetter 2008, was für eine Überflutung der Festwiese sorgte muss uns ja nicht noch einmal treffen. Ich bin ja dafür, dass wir das schöne Wetter immer dahin schieben, wo gerade was los ist, so z.B. am darauf folgenden Wochenende nach Gehren. Da hat man nämlich irgendwann etwas gefunden, wo steht, das irgendein König vor 1000 Jahren bei einer seiner Kriegszüge  krank wurde und dort in der Nähe die Burg Jarina heimsuchte, um sich gesund pflegen zu lassen. Der olle Fürst, dem die Burg gehörte hieß Gero, daher der Name des Ortes. Jetzt kann ich mir auch den Namen der Strasse erklären oder wusstet Ihr warum es dort eine Gerostrasse gibt. Nähere Erklärungen unter www.1000jahre-gehren.de
Ich war auch krank und habe mich im “Schloß” meiner Frau von selbiger gesund pflegen lassen. Wird dann in 1000 Jahren  eine Strasse in Goßmar auch nach ihr benannt? Eher wohl nicht. Na gut, darüber ein anderes mal. Jetzt erstmal auf zum Dorffest 2010. Kann mir einer von den Einheimischen sagen, wie lange schon Dorffeste in Goßmar gefeiert werden. Wenn nicht legen wir das fest und feiern eben das Dreiundzwölfzigste und alle können kommen und mitfeier, so.

Bis zum 19.06.2010 pünktlich 20.00 Uhr Offizieller Start !!!!!!!!!!

Euer BGL
webmaster@gossmar.info

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Ich bin ja sooooooooooooo müde

Es ist doch wirklich nicht mehr feierlich. Der Winter hat uns doch lange genug mit seinen Schneemassen in Atem gehalten (Schei… Klimaerwärmung).  Ein paar Tage Sonnenschein im März sorgten bei vielen schon für Aufbruchstimmung. Die ersten Feld- und Gartenarbeiten wurden schon erledigt. Es wurde gesät, gepflanzt und nun. Kaum so ein Gewächs traut sich den Kopf aus der kalten Erde zu stecken. Bei dem kalten Wind holt man sich ja den Tod und andere lebensgefährliche Erkrankungen.  Es ist aber Frühling, mit angenehmen Temperaturen und viel Sonnenschein, kenn ich so von früher. Na toll. Ich befinde mich zur Zeit in einen  nahtlosen Übergang vom Winterschlaf zur …? Ja, was ist das jetzt nun, Frühjahrsmüdigkeit? Ohne im Besitz eines gültigen Kalenders zu sein würde ich auf graues Herbstwetter tippen. Nicht mal Moped fahren macht so richtig Spaß, weil man sich den Hintern und diverse andere wichtige oder weniger wichtige Extremitäten erfriert. Die Dorffeste gehen auch bald los. Auch gut, weckt mich bitte wenn es soweit ist, aber nur wenn das Wetter auch richtig schön ist.

Ich leg mich wieder hin

Euer BGL

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Prost Neujahr 2010; Wo ist nur die Zeit geblieben?

“Gesundes Neues Jahr”, hört man an jeder Ecke die Leute sagen. Toll !!! Warum eigentlich? Das alte war doch noch gut, hätte doch noch ein weilchen machen können. Wetter wird deswegen auch nicht besser und der ersehnte Lottegewinn wird wegen dem neuen Jahrzehnt auch nicht kommen, jedenfalls ist die Wahrscheinlichkeit nicht höher. Also gut, spiel ich halt auch mit und schlage mir die Nacht um die Ohren, eigentlich sollte man mal ausschlafen, wäre wichtiger. Von Weihnachten gerade die letzten Reste vertilgt und auf Normallevel zurück geschaltet. Vorräte auffüllen, stundenlange Parkplatzsuche und an den Kassen anstehen. Ob es im neuen Jahr nichts mehr gibt, jedenfalls sehen manche Einkaufskörbe so aus. Es darf ruhig ein bißchen mehr sein.

Noch ein letztes Aufbäumen und dann hat uns der Alltag wieder, mit all seinen kleinen und großen Problemen. Aber das ist ja erst nächstes Jahr, nämlich morgen. Na gut, ist ja noch ein Wochenende zum abmatten.

Auf zur Silvesterparty an die sich nahtlos die Neujahrsparty anschliesst.  Höre mir die dummen Sprüche von halb betrunkenen Personen an, erhöhe meinen eigenen Alkoholpegel um diese auch zu verstehen, lass mir für mehrere 100 €uro Raketen und Knaller um die Ohren fliegen, um diese dann Neujahr mit leicht geröteten Augen, Kopf- und Gliederschmerzen bei Minusgraden mühselig wieder einzusammeln. Na Prost Neujahr. Und nun.

Die selben Menschen die sich freudig um 0.00 Uhr in den Armen lagen erzählen mir ein paar Tage später wie besch….eiden dieses Jahr wird. Die Nachrichten im Fernseher sind auch nicht gerade dazu angetan euphorisch hurra zu schreien. Warum sind wir eigentlich so glücklich wenn ein Jahr vorbei geht. Weil wir bald wieder Geburtstag haben und ein Jahr älter werden, weil wir ein paar Wochen brauchen um uns an das schreiben von 200910 zu gewöhnen, weil das Auto schon wieder zum TüV muss, die Versicherungen, Steuern und sonstige Abgaben erneut fällig werden? Ich hab es noch nicht verstanden. Man(n) muß ja auch nicht alles verstehen, sagt(sagen) meine Frau(en) immer.

Dies Jahr ist wieder Ostern, Pfingsten, Weihnachen und Silvester. Mir egal, ich geh dann einfach nicht mehr hin, so.

 Alles Gute wünscht Euch allen, egal warum, eben nur so

BGL

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Ihr habt ja alle so Recht

Bei unserem Dorffest am Wochenende wurde ich auch auf den Blog unserer Homepage angesprochen. Es sollten doch mal ein paar neue Geschichten geschrieben werden. Aber mir fällt auch nicht immer was Neues ein.
Ich könnte fast das selbe schreiben wie im letzten Jahr. Die Tombola war für mich ein totales Verlustgeschäft und mein dähmlicher Leasing Hahn hat auch in diesem Jahr keinen einzigen Krächser von sich gegeben, zusammen mit 3 anderen, die wohl allesamt noch nicht festgestellt haben, dass sie zukünftig keine Eier legen brauchen, sondern einfach nur stolz krähend durchs Leben wandern müssen. Der Siegerhahn hatte 103 Kräher in einer Stunde zu verzeichnen. Die Frage ob ich wenigstens das Beil durch Losentscheid gewonnen habe, erübrigt sich von selbst (siehe 2008). Ich bin ja sowie so der Meinung, dass sich die Emanzipation des weiblichen Geschlechts mittlerweile im Tierreich herumgesprochen hat und auch die Hähne nicht mehr viel zu krähen haben. (Statistik: 2008  nicht krähende Hähne 2; 2009 nicht krähende Hähne 4)

Aber egal, ich glaub die Gewinner unseres Kalbes (Schätzen Sie das Geburtsdatum/-uhrzeit) hat ein viel größeres Problem. Dank ihres Sohnes, welcher auf 8 h Genauigkeit schätzte, sind die glücklichen Besitzer eines Reihenhauses nun auch noch Besitzer eines 10 Wochen alten Kalbes. Freude über einen Hauptgewinn sieht anders aus liebe Fam. M. aus G.  Aber Junior hat sich gefreut, bis er feststellen mußte, dass so ein Tier nicht nur niedlich ist, sondern auch fressen muß, welches nach einiger Zeit den gegenüberliegenden Ausgang entweicht und dies meist mit totaler Veränderung der Konsistenz und des Geruches. Aber es ist ja sooooooo niedlich.
Da kann man nur viel Erfolg  wünschen und eines weiß ich ganz genau, die Futtermenge die man vorne reinstecken muß, wächst ständig und ebenso vergrößert sich äquivalent die Menge, welche das Tier  verlasst.

Schöne Urlaubszeit allen und volles Mitgefühl den neuen Großtierhaltern

Euer BGL

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Die Qual der Wahl

28. September 2008 Kommunalwahlen. Eine Wahlperiode ist fast abgeschlossen. Man blickt zurück, was haben wir erreicht. Zweifel, dies und das hätte besser sein können, die Zeit das leidige Thema, Familie, Arbeit, Freizeit, ich muss besser koordinieren, aber ich bin halt so chaotisch. Stress beflügelt die Sinne. Adrenalin pur und dann wird es auch. Andere begeistern und sich freuen über das Erreichte, um Minuten später schonungslos kritisiert zu werden. Stellung beziehen, sich rechtfertigen, obwohl man nur das Beste wollte. Versammlung, wenn andere mit der Familie zu Hause sitzen und entspannen, sich streiten um den besten Weg zum Ziel zu finden, Nerven aufreiben. Entschlüsse fassen, die immer einen Kompromiss darstellen und somit nicht allen gerecht werden. Am nächsten Tag belächelt werden weil man in die “Schlagzeilen” gekommen ist.
Überwiegen die schönen Momente, die uns immer wieder anspornen weiter zu machen?  Und es kommt die Frage: “Stellt man sich wieder der Wahl oder lässt man es andere viel besser machen. Kandidaten gibt es ja genug, oder nicht? Zweifelnde Fragen, nochmal oder jetzt die Anderen. “Bist du nicht auch schon alt genug.” Es könnte doch auch interessant sein, in der zweiten Reihe zu stehen, zu helfen wenn man gebraucht wird, selbstverständlich, aber nicht müssen weil keine Zeit, beim Dorffest einfach nur hingehen und sich freuen, mit Freunden an der Theke zu stehen ohne nach 5 min los zu rennen, weil der nächste Programmpunkt vorbereitet werden muss, oder noch viel schlimmer, man könnte sogar mal mit der Frau, ich mein die Eigene, mehr als nur die Eröffnungsrunde tanzen.
Gedanken die man sich so macht, am Tag vor der Abgabe der Wahlvorschläge. Aber was soll´s , nicht immer werden Entschlüsse logisch nachvollziehbar getätigt und schon gar nicht von Männern.  Noch ne Runde, so das Volk es will.
Ich schreibe meinen Namen in die Wahlvorschlagsliste ein und beantworte alle Fragen nach bestem wissen und Gewissen, auch die, die völlig dämlich und unverständlich gestellt sind.

Der Hund bellt, der mit der Steuermarke am Halsband. Sein Freund der Postbote kommt.
Ich geh zum Briefkasten, wie immer Werbung und Rechnungen. Oh, die Handyrechnung. Ich öffne den Umschlag gleich vor der Tür. Ich schau auf die Summe.!??? War ja auch Dorffestvorbereitung, nächsten Monat ist es wieder weniger, tröste ich mich und fülle meinen Wahlvorschlag weiter aus. Fertig, jetzt noch zur Verwaltung und dann gut. Während der Fahrt dorthin erinnert mich eine freundlich orange leuchtende Lampe daran zu tanken.

Zweifel? Nein, trotz alledem.

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Dorffest 2008

Der Tag nach dem Dorffest.

Völlig ko sitze ich auf dem Sofa und kann es kaum glauben. Wir haben es wieder einmal geschafft. Das Dorffest 2008 ist Geschichte. Meiner Meinung nach ein Erfolg, Dank der vielen fleißigen Helfer, dem hervorragenden Programm und der vielen Gäste. Mein Geist weigert aber weigert sich zu verstehen, daß alles schon vorbei sein soll.

Erst am Donnerstag haben wir das Zelt aufgebaut und am Freitag war Generalprobe. Schnell noch die letzten Besorgungen am Samstag Vormittag, Zelt schmücken, alles aufbauen, schnell nach Hause, duschen, umziehen, 13.30 Uhr Volleyballturnier, ein Spiel als Ersatz mitspielen, nach Luft ringen, Sonne von oben, unerträgliche Hitze, Durst. Nach Hause, duschen, unziehen, schnell, um pünktlich  19.00 Uhr wieder im Zelt zu stehen. Die letzten Probleme klären, aufgeregte Kinderfragen beantworten “Waaaruummm?”, aber Kinder nerven nicht, sondern sind unsere Zukunft, hab selber zwei davon. “Waaaarummm?”, frag meine Frau.

Mittlerweile 21.00 Uhr, das Zelt füllt sich nur langsam. Ich werde unruhig. Hoffentlich kommen noch welche, sonst waren die monatelangen Vorbereitungen unseres Teams, die ganze Mühe, die schlaflosen Nächte und die nach immer neuen Ideen suchenden Gehirnaktivitäten umsonst. Aber Punkt 22.00 Uhr ist das Zelt fast voll und es kann losgehen. Das Programm der Goßmarer Miezen, das Highlight. Ein super Programm , die Massen toben, Stromausfall, Sicherung gekommen, Waaaarrummmm?. meine Frau weis es auch nicht. Sicherung rein, Automat, tolle Sache, es geht weiter. 5 Minuten später, Stromausfall, die Nerven liegen blank, Fehler gefunden, “Was war es denn?”, sagen wir nicht. Life ist life. Programm ist zu Ende, jetzt das Feuerwerk, super tolle Sache, nach der 12 Batterie Fehlzündung, es geht nicht weiter. Fackeln bewegen sich hektisch und zünden die Reservezündschnur, es geht weiter und endet mit tollen Effekten planmäßig. 2,5 Minuten zu lange, die Genehmigung war nur für 15 Minuten ausgestellt, man möge mir verzeihen, ich erwarte meine gerechte Strafe.  3.00 Uhr Sonntag, in 6 Stunden sollen die Hähne krähen nun aber Schluss, das letzte Alkoholfreie Getränk, alles  raus aus dem Zelt, schnell noch aufräumen und dann ab nach Hause. 4.46 Uhr, auf dem Sessel eingenickt, Bett lohnt sich nicht, kann meiner Frau doch nur noch 2,5 Stunden was vorschnarchen. 7.15 Uhr ich stehe quitsch vergnügt auf, bin ja schließlich top ausgeschlafen und erholt, setz mich an den Frühstückstisch und der neue Tag beginnt, viel zu zeitig. Egal, auf zum Hähne krähen. 16 Hähne sind da und was für Vögel. Ich lease (miete) mir einen. Nach einem sehr guten fachmännischen Auswahlsystem entscheide ich mich für einen sehr stolzen Hahn, der mich hoffentlich würdig vertritt. Sieht auch so zerknautscht aus wie ich, mußte wahrscheinlich auch viel zu früh aufstehen. Als mein geleaster Hahn nach ca 10 min immer noch völlig depressiv, von den Artgenossen durch ihr lautes Krähen demoralisiert,  nicht über ein komisches gackern hinaus kam,welches die Schiedsrichter nicht als wettkampfregelferechtes Krähen werteten, verließ ich meinen Beobachtungsposten. 10.00 Uhr, der Wettkampf ist zu Ende, der Siegerhahn hatte fast 120 mal mehr in der Stunde gekräht als mein zukünftiger Broiler. Nicht ein noch so ärmlicher Kräher ist seinem krummen Schnabel entwichen. Na gut, dachte ich so bei mir, der Letzte kriegt ja immer noch die Axt, aber da noch so ein Vogel keinen Kräher von sich  gab, Losentscheid, na ja nochmal Glück gehabt, den Hahn mein ich, hab auch die Axt nicht bekommen. Schnell zum Kranzstechen der Pferde, äh Reiter oder wie auch immer. Pferd zu kurz oder Reiter oder wie auch immer, es kommt keiner an die Ringe ran. Schnell Leiter, Querstange abgebaut, Aufnahme nach unten versetzt, Querstange rauf, Leiter weg, Ringe ran, Pferde Galopp, es passt. Siegerehrung. Pferd frißt Siegerkranz ganz nah an meinen Fingern entlang, sind Pferde eigentlich Vegetarier, läßt sich selbigen erst nach gutem Zureden umlegen.
Mittag, freu mich auf die versprochenen Linsen mit Knacker, es gibt Erbsen mit Bockwurst. Esse Steak mit Bratwurst, schnell nach Hause umziehen, “Waaaaruuuummmm?, bekleckert und die Hitze!!!! Blasmusiker spucken schon in ihre Blechdingers, kommt dann Musik raus. Zuckerwattestand einweisen, Spiele aufbauen, 2 Euro beim Kuhfladenroulett setzen, natürlich aufs falsche Feld, Kuh kackt einen halben Meter zu früh. Frauen machen Kaffeetafel mit Klasse Kuchen. Kaffepause.  Wichtige Info per SMS:  Auf dem Klo ist das Papier ausgegangen! Waaaaruuuummmm wohl. Kinder wollen Lose kaufen, jetzt gleich, wann kommt der Zauberer, wo gibs die Preise und wann. Lose! Ich riskiere mal 2 Euro, alles … . Ihr wißt schon. Auch eine Aufstockung des Einsatzes  führte zu keiner Ergebnisänderung. Egal, man kann sich auch über das Glück anderer freuen (Zähne knirsch, noch gehts ja).  Das Fest neigt sich dem Ende, Abschlußrede, Tschüß sagen, noch ein Getränk mit Freunden, aufräumen, 22.00 Uhr zu Hause, schlaaaaafen, ganz, ganz lange, nicht einschlafen können. Montag 9.00 Uhr, Zelt abbauen, alles einlagern für nächstes Jahr, merken wie hoch Querstange beim Kranzstechen sein muß, hoffe ganz stark das sich die Zahl in meinem Langzeitgedächtnis verirrt hat und nächstes Jahr den Weg nach draußen findet, wenn sie gebraucht wird. Im Kurzzeitgedächtnis ist sie jedenfalls nicht mehr auffindbar. Mittag ist alles vorbei.
Die letzten Utensilien verlassen den Platz. In vier Tagen wird das Zelt in Bornsdorf beim Dorffest stehen, den Organisatoren viel Erfolg dafür.

Ich gehe nochmal zur Feuerwehr und schaue ein wenig wehmütig auf den leeren Festplatz. Nur wenig erinnert noch an das Fest. Monatelange Vorbereitungen waren in 24 Stunden abgearbeitet,  haben aber vielen Menschen Freude bereitet und ein wenig Ablenkung vom Alltagstrott gebracht.
Eine gelbes Stückchen Papier wird durch einen kleinen Luftzug erfasst und landet vor meinen Füßen. Ein letzter Gruß von meiner ach so erfolgreichen Lotterieteilnahme, eine Niete.

Na dann, vielleicht bis zum nächsten Jahr !?

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Sch…. Wetter !

Man sagt ja, das es niemanden gelingt, immer alles richtig zu machen. Ab und an soll dies ja einigen Männern gelingen, die, aus welchen unerklärlichen Gründen auch immer, sogar von ihren eigenen Ehefrauen ein leises Lob erhaschen. Habe ich jedenfalls mal irgendwo gehört.
Aber wie ungleich schwer hat es da das Wetter. Egal welche Mühe es sich gibt, es ist entweder für die Jahreszeit zu trocken, zu nass, zu kalt, zu warm, zu stürmisch oder einfach nur für dass, was man vor hat, völlig unpassend. Zu Weihnachten und zum Jahreswechsel überlegten wir schon, ob man nicht schon die Kartoffeln im Februar stecken sollte. Wäre glatt noch eine zweite Ernte drin gewesen.  War gut so, wir taten es nicht. Ostern in diesem Jahr so zeitig, wie es nur die wenigsten von uns nochmal erleben werden. Und jetzt kommt auf einmal Schnee. Bloß gut das der Quatsch nicht auch noch liegen geblieben ist. Anbrennen geht wohl nicht so gut. Dafür brannte trotz Regen und Kälte das Osterfeuer recht beachtlich und war auch ohne Zugabe von teuren Brandbeschleunigern sehr schnell entfacht. Die Feuerwehrmänner können halt besser löschen als Feuer machen, was sie ja hinreichend die letzten Jahre bewiesen haben.
Ich schau zum Fenster. Der Tag geht nur Neige, ein Tag voller Wetterkapriolen. Schnee, Graupel, Regen und kurzzeitige Sonnenscheindurchbrüche, gepaart mit einer reichlichen Portion Wind. Leicht vorgezogenes Aprilwetter würde man meinen. Ich sage einfach nur, warum schimpfen? Es war doch eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei, oder?

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Tratsch und Klatsch

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